PREDICT
Qualitative Begleitstudie zu PREDICT (Predicting Response to Depression Treatment)
Hintergrund
Depression ist eine häufige Erkrankung, von der weltweit etwa 350 Millionen Menschen betroffen sind. Antidepressiva werden häufig zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Viele Patienten sprechen jedoch nicht auf das erste verschriebene Medikament an und Verbesserungen der Symptome sind bisher oft erst 4 bis 6 Wochen nach Einnahme des Medikaments nachweisbar. Um die Wirkung einer antidepressiven Medikation früher und gezielter erfassen zu können, wurde der PReDicT-Test entwickelt. Der Test findet am Computer statt und besteht aus einem Fragebogen und einem Test zur emotionalen Gesichtserkennung.
Die Wirksamkeit des PReDicT-Tests wird in einer groß angelegten Studie in Einrichtungen der Primärversorgung in fünf europäischen Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden) getestet. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Horizon 2020 SME Instrument Projektzuschusses (Nr. 696802).
Ziel der qualitativen Studie
Das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main führt eine qualitative Studie bei Patienten sowie deren Behandlern zur Akzeptanz und Implementierung des PReDicT-Tests durch, welche in die PReDicT-Hauptstudie eingebettet ist. Die Erhebung findet mit Hilfe von semistrukturierten Interviews statt.
Förderung und Laufzeit
Die Durchführung der Interviews erfolgt in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychiatrie des Universitätsklinikums Frankfurt [link], der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychiatrie des Universitätsklinikums Würzburg [link].
Die qualitative Studie ist auf 12 Monate angelegt (März 2018 - März 2019). Sie ist in die PReDicT-Studie eingebettet und wird von der University of Nottingham [link] finanziell gefördert.
Projektbeteiligte in Frankfurt
Kontakt
Email: ploeger@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de
Tel.: 069 - 6301 80442
Fax: 069-6301-6014