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Normalentwicklung von Insekten

Zur Verfügung stehen Insekteneier in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Abbildung 4.1: Positionierung in der Wachsschale
60mm
\includegraphics [width=40mm]{inai.eps}

Die Eier werden zur Entfernung der harten Schale in trockenen Wachsschalen festgeklebt, indem man mit einem erhitzten Wachslochstanzer ein kleines Areal in der Wachsschale verflüssigt und das Ei bis zum Erstarren des Wachses mit Pinzetten festhält. Dabei soll der Deckel der Eischale oben oder seitlich liegen (Abb. 4.1 ). Unter dem Binokular wird der Deckel mittels Pinzette abgesprengt und die harte Schale mit zwei Pinzetten abpräpariert. Das enthüllte Ei wird nun mit einer Pinzette vorsichtig an der Serosa gefaßt und in ein Schälchen mit MH-Lösung überführt. Ist die Keimanlage durch die Serosa hindurch schon zu erkennen (leuchtet weiß auf dem orangefarbenen Dotter), so beginnt man die Serosa mit zwei Pinzetten von einer weit vom Keim entfernten Stelle aus abzuziehen. Das umliegende Dottermaterial wird weggezupft. Das Präparat wird dann auf einen mit Eiweißglycerin befeuchteten Objektträger aufgeklebt, die Flüssigkeit abgesaugt und in einer feuchten Kammer mit 37% Formol, das nach 1 Std. durch 10% Formol ersetzt wird, überschichtet. Die Keime können später mit Boraxkarmin gefärbt werden (S. [*]). Ist die Keimanlage nicht eindeutig zu erkennen, werden die von der harten Schale befreiten Eier entwässert (je 24 Std. in 70% , 95% Ethanol und 100% Isopropylalkohol, Rotihistol). In Rotihistol entfernt man mit zwei Pinzetten die Serosa und färbt danach mit Boraxkarmin (s. Seite [*]) als Totalpräparat. Aufgabe:
  1. Zeichnen der Stadien

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Hans-Peter Rangol