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Xenopus-Gelege können zu jeder Jahreszeit gewonnen werden, wenn die Elterntiere mit Geschlechtshormonen behandelt werden.
Technik: Man injiziert dem Männchen am ersten Tag 250 IE Primogonyl und isoliert das Männchen vom Weibchen. Am zweiten Tag erhält das Männchen nochmals 250 IE Primogonyl, das Weibchen 500 IE. Die Tiere werden über Nacht in einem abgedunkelten Gefäß zusammengesetzt. Am Morgen hat man in der Regel befruchtete Gelege.
Die Entwicklung der Eier verläuft bei Raumtemperatur außerordentlich schnell. Das Tempo ist stark temperaturabhängig. Auch das Sauerstoffangebot spielt eine Rolle. Um Entwicklungsstörungen zu vermeiden, dürfen Gelege erst ab dem Blastulastadium in den Kühlschrank gestellt werden. Eine kurzzeitige Kühlung (1 - 2 Std.) der ganz frühen Stadien ist möglich.
Aufgaben:
- Die verschiedenen Stadien der Normalentwicklung sind anhand der Normentafel zu bestimmen und zu zeichnen. Zur besseren Beobachtung sollen die äußeren Eihüllen wie auf Seite
beschrieben entfernt werden. Es wird empfohlen, frühe Furchungsstadien (Zwei - und Vier - Zellstadien) über längere Zeit zu beobachten, um die Furchenbildung zu verfolgen.
- Bestimmen Sie die zeitlichen Verhältnisse des Entwicklungsfortschritts. Sie müssen später wissen, wie lange es dauert, bis ein Kein ein bestimmtes Stadium 0 hat.
- Falls genügend Tiermaterial vorhanden ist, können einzelne Stadien (z.B.: Blastula, Gastrula, Neurula) mit heißem Bouin fixiert und später mit Glasnadeln aufpräpariert werden, um die innere Anatomie der verschiedenen Stadien
darzustellen.
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Hans-Peter Rangol