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Die Operation erfolgt immer in konzentrierter MH-Lösung, der bei älteren, sich bewegenden Embryonen 350mg/l MS 222 (Betäubungsmittel) zugesetzt wird. Wenn die Operationswunde verheilt ist, kommen die Keime aus den Wachsschalen in sterile Petrischälchen ( 5 cm ). Steriles Besteck benutzen!
Die Petrischalen enthalten MH-Lösung, die je nach Zustand der Operationswunde und Alter des Tieres mit Leitungswasser verdünnt ist. Solange die Wunde nicht vollständig geschlossen ist, kommen die Embryonen, gleich welchen Stadiums, in konzentrierte MH-Lösung. Dies gilt auch für Stadien, deren Neuralrohr noch nicht geschlossen ist.
Embryonen mit geschlossenem Neuralrohr bis ca. zum Stadium 35-40 kommen in 1:4 verdünnte MH-Lösung, ältere Stadien werden in reines Leitungswasser überführt.
Die Konzentration des Mediums muß auch bei der weiteren Aufzucht dem Entwicklungsstadium angepaßt sein. In MH-Lösung müssen nur die Stadien, die entweder eine Vitellinmembran hätten oder die eine offene Wunde haben.
Keime, denen in frühen Stadien die Vitellinmembran entfernt wurde, müssen so lange in MH-Lösung großgezogen werden, bis auch die nichtmanipulierten Stadien vergleichbarer Entwicklungsstufe keine Vitellinmembran mehr besitzen. Bedenken Sie, daß operierte Keime sich oftmals langsamer entwickeln als normale Tiere (was aber nicht immer der Fall ist).
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Hans-Peter Rangol