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Humangenetik   Aus historischen Gründen bestehen an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität zwei humangenetische Abteilungen:

  • Humangenetik für Biologen
    (Leiterin:
    Prof. Dr. Anna Starzinski-Powitz)

  • Humangenetik der Medizin im Klinikum der Universität
    (Leiter: Prof. Dr. Ulrich Langenbeck).

  • Lage   Die Humangenetik für Biologen ist derzeit, als Teil des Instituts der Anthropologie und Humangenetik für Biologen, im Gebäude des alten Botanischen Instituts in der Siesmayerstrasse 70 in Frankfurt am Main beheimatet. Es liegt umgeben vom Palmengarten, dem Botanischen Garten und dem Grüneburgpark in der "grünen Lunge" Frankfurts (siehe auch Lageplan bzw. Anfahrtswege).

    Grundlagenforschung  

    In der jetzigen Form besteht die Arbeitsgruppe "Humangenetik für Biologen" seit 1991 und seitdem wird dort auch biomedizinsche Grundlagenforschung betrieben.
    Im Zentrum der Forschungstätigkeit der Gruppe steht die Frage, wie Zellen miteinander kommunizieren und welche Konsequenzen dies für die Entwicklung und den Erhalt physiologischer und pathologischer Lebensprozesse hat.
    Untersuchte Proteine sind die Cadherine (transmembrane Zell-Zell-Adhäsionsproteine) und assoziierte Moleküle (u.a. Catenine oder Shrew-1, ein neues Transmembranprotein), die bei morphogenetischen Prozessen (z.B. Muskelentwicklung, Polarisierung von Zellen) und in der Tumorentwicklung bzw. Progression und Invasion/Metastasierung eine Rolle spielen. Als Paradigma für Invasion und Metastasierung wird die Endometriose herangezogen, die eine von der Arbeitsgruppe beforschte invasive und metastasierende Erkrankung von Frauen ist. In der Forschung der Arbeitsgruppe werden molekularbiologische, genetische und zellbiologische Methoden genutzt.

    Zusammenarbeit   Seit 1994 bis heute besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gynäkologen und Endokrinologen Herrn Privatdozent Dr. Rudolf Baumann (bis Dezember 2000 Universitätsklinik Frankfurt/Main; jetzt Bürgerhospital Frankfurt) zur Erforschung der Aetiologie und Pathogenese der Endometriose.

    Seit 2000 besteht eine Kooperation mit
    Privatdozent Dr. Andreas Ebert
    vom Universitätsklinikum Benjamin Franklin der FU Berlin, mit dem gemeinsam das virtuelle Institut DEKEN aufgebaut wird.

    Endometrioseforschung   Im Rahmen der Endometrioseforschung hat die Arbeitsgruppe in 2001 vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft Gelder zum Aufbau eines virtuellen Instituts mit der Universitätsfrauenklinik der FU Berlin erhalten.
    Durch Etablierung dieser Kooperation über die Endometriose unter dem Namen DEKEN soll ein Expertennetzwerk aufgebaut werden, das eine verbesserte Umsetzung der Grundlagenforschung in die klinische Froschung und schnellere Verwertung durch die Biotechnische Industrie bewirkt.

    Lehrveranstaltungen   In unseren Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Praktika) vermitteln wir die genetischen Grundlagen von Mensch und Maus. Darüberhinaus werden Vorträge über die eigenen Forschungsergebnisse gehalten, aber auch zu allgemeinen Fragen der Genetik (z. B. Universität des 3.Lebensalters WS 2000/2001).

    Kontakt   Humangenetik für Biologen
    der Johann Wolfgang Goethe-Universität
    Melanie Lebschy
    Siesmayerstrasse 70
    D-60054 Frankfurt am Main

    Tel. 49 (0)69 79824809
    Fax 49 (0)69 79824732
    Email: mel.lebschy@em.uni-frankfurt.de

    Paketadresse:
    Siesmayerstrasse 70  /  Haus B
    D-60323 Frankfurt am Main