| Die Familie der Kolibris | Lehrerseite 7 |
Kolibris leben in ganz Amerika. Besonders viele sind in den Gebieten zu Hause, aus denen auch der Ritterstern stammt. Es gibt etwa 320 verschiedene Arten. Ihre Körperlänge einschließlich Schnabel und Schwanzfedern liegt zwischen 6 und 22 cm und ihr Gewicht zwischen 2 und 20 g. Es gibt also Kolibris, die gerade so groß und so schwer sind sind wie eine Hummel. Das Gefieder der Kolibris zeichnet sich durch eine bei günstigem Lichteinfall schillernde Farbenpracht aus, die sich meistens über Kopf, Kehle und Brust der Vögel erstreckt. Auch die Rückenfedern glänzen häufig metallisch ("fliegende Edelsteine").
Die Vögel ernähren sich von Nektar, den sie aus Blüten saugen. Dazu müssen sie - vergleichbar mit einem Hubschrauber - vor den Blüten stehen, um mit ihren Schnäbeln zum Nektar zu gelangen. Die besondere Art zu fliegen, die Kolibris in die Lage versetzt, in der Luft zu stehen, nennt man Schwirrflug. Außerdem können sie rückwärts fliegen, aus rasantem Flug zu abruptem Stillstand in der Luft kommen und tänzerische Pirouetten drehen. Durch die schnelle Flügelbewegung kommt ein summendes oder brummendes Fluggeräusch zustande (engl.: Hummingbird)
Kolibris brauchen aufgrund ihres hohen Stoffwechsels viel Nahrung, deshalb fliegen sie tagsüber von Blüte zu Blüte, um Nektar zu saugen. Dabei bleibt jedesmal Blütenstaub an ihrem Gefieder hängen, den sie bei einer anderen Blüte auf der Narbe abstreifen. So findet die Bestäubung statt.
Der Schwirrflug:
Die Flügel der Kolibris kommen beim Schwirrflug nie zum Stillstand, wie es beim normalen Flug der Fall ist. Sie werden in Form einer liegenden, flachen Acht bewegt. Zur Nachahmung stehen wir auf und strecken unsere Arme seitlich weg. Wenn wir den Arm nach vorne bewegen, zeigt die Handfläche nach unten. Vorne drehen wir die Handfläche nach oben und bewegen den Arm nach hinten. Dort wird die Handfläche wieder gedreht usw. Der Daumen befindet sich in Bewegungsrichtung immer vorne.
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