Die Rittersternblüte Lehrerseite 4

1. Der Bau der Blüte

Die einzelnen Blüten sind gestielt, radiär und trichterförmig. Die kurze Kronblattröhre erweitert sich zu einem Schlund, und jedes der sechs Kronblätter verschmälert sich am Grunde. Wie die Kronblätter stehen auch die sechs Staubblätter in zwei dreizähligen Kreisen. Die Staubblätter sind an ihrem Ende aufstrebend und etwas kürzer als die Blütenhülle. Sie bestehen aus einem Staubfaden und einem Staubbeutel. Der kräftige Griffel ragt häufig aus der Blüte heraus und trägt eine dreigeteilte Narbe. Der Fruchtknoten ist unterständig und setzt sich aus drei Fruchtblättern zusammen.

Plakatzeichnung:


Fruchtknoten

Blütenstiel

Kronblatt


Staubblätter

Narbe
Griffel

2. Modellbau

  Die Rittersternblüte läßt sich recht einfach aus Fotokarton, Knetmasse und Pfeifenputzerdraht nachbauen.

Material:

  • Arbeitsblätter 6 und 7
  • Schere
  • Fotokarton
  • Knetmasse
  • Pfeifenputzerdraht (vom Tabakhändler)
  • Beiß- oder Kombizange
Bauanleitung

Aus einer walnußgroßen Menge Knetmasse wird ein dicker, breiter Fruchtknoten geformt. In ihn werden von innen nach außen gesteckt:
Der Griffel mit Narbe aus Pfeifenputzern,
die Staubblätter aus Pfeifenputzern,
die schmalen Kronblätter aus Fotokarton
und die breiten Kronblätter aus Fotokarton.

Eine Tafelzeichnung wie nebenstehend abgebildet, hilft den Kindern beim Modellbau.


Fruchtknoten 1 x

Griffel mit Narbe 1 x

Staubblätter 6 x

schmale Kronblätter 3 x

breite Kronblätter 3 x

Die selbstgebauten Blüten sind zwar nicht lebendig, dafür aber recht lange haltbar. An ihnen sind alle Teile sehr stark vereinfacht, aber deutlich zu erkennen. Für die Selbstherstellung des Mediums spricht, daß sich die Kinder noch einmal (eigentätig) mit dem Aufbau der Blüte auseinandersetzen. Die fertigen Blütenmodelle können z.B. als Tischschmuck dienen.

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