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Prof. Dr.
Jan-Waalke Meyer |
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Prof. Dr. Jan-Waalke Meyer Institut für Archäologische Wissenschaften Grüneburgplatz 1, Fach 146 60629 Frankfurt am Main Tel.: 069/798-32317 Fax: 069/798-32314 j.w.meyer@em.uni-frankfurt.de
Lebenslauf und
Bildungsgang
Geboren 31.3.1945 in Varel (Oldb.)
Eltern Jan Meyer (gef. 1945) Marga-Luise Meyer, geb. Menkens
Familienstand verheiratet mit Dr. Emmanuelle Vila-Meyer (zwei Kinder)
Schulbesuch 1951-1955 Volksschule Varel 1955-1965 Gymnasium Varel 1965 Abgang vom Gymnasium Arbeit im großelterlichen Baugeschäft
Abitur 1968 als Externer am Alten Gymnasium in Oldenburg
Studium WS 1968/69 - SS 1970 Universität Hamburg Studienfächer: Germanistik und Geschichte WS 1970/71 - SS 1971 Universität Freiburg Studienfächer: Kunstgeschichte und Klassische Archäologie WS 1971/72 - SS 1974 Universität Freiburg Studienfächer: Vorderasiatische Archäologie, Altorientalische Philologie, Klassische Archäologie SS 1973 Zwischenprüfung in den Fächern Vorderasiat. Archäologie (Prof. Dr. M.A. Brandes) und Klass. Archäologie (Prof. Dr. J. Wiesner) WS 1974/75 - SS 1979 Universität Saarbrücken Studienfächer: Vorderasiatische Archäologie, Altorientalische Philologie, Klassische Archäologie
Magisterexamen 16.8.1979 Thema der schriftlichen Hausarbeit: Die Lebermodelle aus Mumbaqat/Syrien. Datierung und Deutung.
Promotion 3.5.1985 Thema der Arbeit: Untersuchungen zu den Tonlebermodellen aus dem Alten Orient
Habilitation 17.2.1993 Thema der Arbeit: Die eisenzeitlichen Stempelsiegel aus dem Amuq-Gebiet
Vom 1.8.1979 bis zum 31.5.1990 war ich im Rahmen einer zeitlich begrenzten DFG-Stelle an der Universität des Saarlandes als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Ausgrabungen in Halawa/Syrien beschäftigt; neben der Teilnahme an den Grabungskampagnen bestand meine Tätigkeit in der Aufarbeitung und Publikation der Ergebnisse der unter Leitung von Prof. Dr. W. Orthmann durchgeführten Ausgrabungen in Halawa.
Im Jahre 1986 wurde die Grabungslizenz auf meinen Namen übertragen und die beiden letzten Kampagnen sowie der Abschluss der Arbeiten (Fundteilung) fanden unter meiner Leitung statt. Auch nach Beendigung der Feldarbeit war ich weiterhin für die Redaktion der Vorberichte und die Vorbereitung der Endpublikationen dieser Ausgrabung verantwortlich. Im Frühjahr 1990 wurde ich aufgefordert, zusammen mit Vertretern des syrischen Antikendienstes eine Rettungsgrabung in dem Gräberfeld von Abu Hamad/Syrien zu unternehmen.
Da über den 31.5.1990 hinaus die DFG-Stelle nicht weiter verlängert werden konnte, war ich vom 1.6.1990 bis zum 30.6.1992 arbeitslos. Während dieser Zeit konnte ich meine Habilitationsschrift über die eisenzeitlichen Stempelsiegel aus dem Amuq-Gebiet (Grabungen des Oriental Institut, Chicago) fertig stellen. Die Arbeit wurde am 30.6.1992 eingereicht und am 17.2.1993 habe ich von der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes die Venia Legendi für das Fach Vorderasiatische Archäologie erhalten.
Seit dem Sommersemester 1993 komme ich in Saarbrücken meinen Verpflichtungen als Privatdozent nach; mit Beginn des Sommersemesters 1995 sind diese Lehrverpflichtungen in einen bezahlten Lehrauftrag (vier Semesterwochenstunden) umgewandelt worden.
Von Juli 1992 bis März 1996 habe ich als wissenschaftlicher Angestellter an der Freien Universität Berlin für das Grabungsprojekt in Sheikh Hamad/Syrien (Leitung Prof. Dr. H. Kühne) gearbeitet. Im Rahmen dieser Beschäftigung bin ich für die Publikation eines der Endberichte der Ausgrabungen in Tell Sheikh Hamad - "Die Nordostecke. Stratigraphie und Architektur" - verantwortlich. Außerdem habe ich seit dem Sommersemester 1993 auch regelmäßig Lehraufträge am Seminar für Vorderasiatische Altertumskunde an der Freien Universität Berlin durchgeführt.
Nachdem ich im Winter 95/96 den Ruf als Professur vor Vorderasiatische Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/M. erhalten habe, lehre ich dort seit April 1996.
Seit dem gleichen Jahr bin ich an der Ausgrabung in Tell Chuera (Nordsyrien) beteiligt (zusammen mit Prof. W. Orthmann, Halle), deren Leitung ich 1998 übernommen habe. Träger dieser Grabung ist die Oppenheim-Stiftung in Köln, die zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft den größten Teil der Finanzierung leistet. Im Jahre 1997 habe ich mit einem zweiten Grabungsprojekt in Kharab Sayyar, in der Umgebung von Tell Chuera, begonnen. Träger dieser Grabung ist die Goethe-Universität Frankfurt, die Finanzierung erfolgte bisher mit Hilfe von Spendenmitteln. Im April 2000 wurde ich zum Ersten Vorsitzenden der Deutschen Orient Gesellschaft gewählt, seit Mai 2003 bin ich weiterhin Zweiter Vorsitzender. Von 2000-2003 war ich außerdem gewählter Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2000-2007 war ich Sprecher des Graduiertenkollegs „Archäologische Analytik“. |
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