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Vorgeschichte Europas
Einen Schwerpunkt des Instituts bilden Themen der frühen Metallurgie, der bronzezeitlichen Kulturentwicklung sowie der Herausbildung sozialer Hierarchien. Laufende Forschungsarbeiten zur interdisziplinären Siedlungs- und Landschaftsarchäologie werden in das Lehrangebot integriert, wobei die neuesten Methoden der Naturwissenschaften in den Mittelpunkt rücken. |
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| Archäologie des Frühmittelalters
In dieser Abteilung werden vor allem siedlungsgenetische Fragestellungen
des frühen Mittelalters in Mittel- und Südosteuropa unter Einbeziehung
zahlreicher archäo-naturwissenschaftlicher Nachbardisziplinen (Geophysik,
chemisch-mineralogische Analysen, Mikromorphologie etc.) erforscht. Mittels
zahlreicher Feldforschungen in Nord- und Osthessen sowie in Pliska
(Nordostbulgarien) wird hauptsächlich die Zentralort-Umfeld-Problematik
im fränkischen Siedlungsraum und im südöstlichen Europa
untersucht. |
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Archäologie
und Archäobotanik Afrikas
Regionaler Forschungsschwerpunkt der Abteilung liegt in Westafrika,
der zeitliche Schwerpunkt auf dem Holozän.
Thematisch beschäftigt sich die Abteilung mit der Vegetationsgeschichte
der letzten 10.000 Jahre und mit der Entstehung und Entwicklung der
frühen sesshaften bäuerlichen Kulturen ("Neolithisierung Westafrikas"),
wozu die Entwicklung der Pflanzennutzung und der Kulturlandschaften gehören
(Zeitraum ab ca. 2000 v. Chr.).
mehr auf www.araf.de |
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| Prähistorische
Bronzefunde (PBF)
Ein Forschungs- und Editionsprojekt zur systematischen Aufnahme und
Auswertung von Kupfer- und Bronzeobjekten (Waffen, Schmuck, Geräte,
Gefäße, Barren) von ihrem ersten Auftreten im 4. Jahrtausend
v. Chr. bis zur Mitte des 1. Jahrtausends v. Chr. Das 1965 begründete
Projekt wird seit 2002 von der der Akademie der Wissenschaften und
der Literatur, Mainz, getragen und gemeinsamen von den Universitätsseminaren
in Frankfurt und Münster durchgeführt. |
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Archäobotanik und Vegetationsgeschichte Europas und Westasiens
In der Abteilung "Archäobotanik Europas" wird mittels der Pollen- und Makrorestanalyse die Umwelt und der agrarische Alltag der prähistorischen Menschen rekonstruiert. Als interdisziplinäre Forschungseinrichtung wird vor allem mit der Archäologie und den Geowissenschaften zusammengearbeitet.
Die Untersuchungsschwerpunkte liegen in Deutschland, Westsibirien, der Iberischen Halbinsel, den Nordalpen und Nordostfrankreich. |
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