![]() |
![]() |
|
|
|
||
|
|
||
| Zur Geschichte der
Turkologie in Frankfurt
Die Turkologie in Frankfurt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Schon 1917 wurde auf Initiative prominenter Bürger der Stadt das "Wissenschaftliche Institut für die Kultur des Modernen Orients", kurz "Orient-Institut", eingerichtet. Schon von Anfang an wies das Institut einen "Türkei-Schwerpunkt" auf; so wurde ab 1920 Türkischunterricht bei dem Lehrbeauftragten Philipp Rühl abgehalten (bis 1970). Bücher wurden angekauft (z.T. wertvolle Bücher, die die Türkei und das Osmanische Reich betreffen, sind heute in der turkologischen Bibliothek einzusehen), Vorträge abgehalten, ausländische Studenten betreut. Sich verändernde Universitätsstrukturen und die Ablösung der privaten Förderung durch die der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen führten zur Auflösung des Instituts und seiner Eingliederung in die Universität. Ab 1971 besteht eine Professur für Turkologie, die Horst Wilfrid
Brands bis 1979 innehatte. Danach wurde die Turkologie zu einer unabhängigen
Abteilung innerhalb des Instituts für Orientalische und Ostasiatische
Philologien im Fachbereich Ost- und Außereuropäische Sprach-
und Kulturwissenschaften. Professorin war dann Barbara Kellner-Heinkele
(von 1982 bis 1990). Seit 1994 wird der Lehrstuhl für Turkologie von
Marcel Erdal besetzt. Seit dem SS 2000 gehört die Turkologie zum Fachbereich
09 Sprach- und Kulturwissenschaften.
Vgl. hierzu: erdal@em.uni-frankfurt.de, 27-MAY-99
uni ffm © 1999 |
||