Ausbildung von Kriseninterventionshelfern und Sozialen Ansprechpartnern sowie von Moderatoren für Stressbewältigungsgespräche nach besonderen Einsätzen bei den Berufsfeuerwehren

Einsatzkräfte der Feuerwehren sind belastet durch extreme Einsätze sowie durch "normale" Einsätze, die individuell als belastend erlebt werden. Körperliche Reaktionen wie Unruhe, Schlafschwierigkeiten oder Übelkeit sowie psychische Reaktionen wie Schuldgefühle, unerwartetes Auftauchen von Bildern, Gerüchen und Gefühlen eines Ereignisses werden oftmals mittels Alkohol oder Tabletten verarbeitet. Die richtige Verarbeitung von Todesangst, Verzweiflung und Frustration muss gelernt werden.

Die Personalentwicklung umfasst nicht nur Fachwissen. Das Arbeitsschutzgesetz fordert die Vermittlung von Inhalten der Gesundheitsförderung.

In thematisch abgestimmten Seminarblöcken werden erfahrene Einsatzkräfte als Fachberater für Krisenintervention ausgebildet. Dabei wird die persönliche Kompetenz von Feuerwehrleuten ausgebaut und mit der beruflichen Erfahrung verknüpft, um den Kollegen in schwierigen und belastenden Situationen Hilfe und positive Denkweisen anzubieten.

Das Seminarangebot umfasst die Themen:

Das Schulungskonzept ist teilnehmerorientiert. Wissen, Training praktischer Techniken und Selbsterfahrung sind genauso Bestandteil der Ausbildung wie Kleingruppenarbeit und Rollenspiele. Als Instruktionsmedien werden Impulsreferate, Metaplan-Techniken, Lehrfilme, Video-Feedback u.a.m. genutzt.

Die Ausbilderin bietet neben jahrelangen Kontakten mit Berufsfeuerwehren die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und den daraus resultierenden neuesten Erkenntnissen im Bereich Stress, Stressbewältigung, Notfallpsychologie (Längsschnittuntersuchung zu Belastungen bei Berufsfeuerwehren) sowie Arbeits- und Organisationspsychologie.

Ansprechpartnerin:

Dr. Bettina Gorißen
Email: GorissenB@aol.com