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Forschungsprojekt |
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Begabungsgerechte
Schule |
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Evaluation eines Schulversuchs im Landkreis Offenbach
Der Modellversuch „Begabungsgerechte Schule“ ist ein schulorganisatorisches und pädagogisches Entwicklungsprojekt. Auslöser ist der Umstand, dass die Johann-Hinrich-Wichern-Schule, Schule für Lernhilfe in Mühlheim, geschlossen wird und die Schülerinnen und Schüler, die bisher aus den umliegenden Grundschulen in diese Förderschule überwiesen wurden, künftig in ihren jeweiligen Schulen bleiben und hier die für sie notwendige Unterstützung ihrer Entwicklung erhalten sollen.
Innerhalb von vier Jahren (Schuljahr 2009/10 bis 2012/13) soll ein Modell entwickelt werden, welches zeigt, dass alle Schülerinnen und Schüler „begabungsgerecht“ beschult werden können, wobei die Heterogenität ihrer Lernausgangslagen und Entwicklungsstände angemessen berücksichtigt und pädagogisch genutzt werden soll.
Ganz konkret soll der Schulversuch wesentliche Merkmale und Bedingungen der dazu erforderlichen pädagogischen Arbeit erkunden und Hinweise geben, wie sie sich in den Lernergebnissen aller Schülerinnen und Schüler niederschlagen.
Die pädagogische Begleitung und Weiterbildung der beteiligten Lehrkräfte wird von Prof. Dr. Reimer Kornmann (Pädagogische Hochschule Heidelberg) übernommen. Dieser Teil der wissenschaftlichen Begleitung ist eine Komponente des sich entwickelnden Systems und wirkt im Sinne der Handlungsforschung an den Veränderungsprozessen teils direkt, teils indirekt mit. Die Arbeitsstelle für sonderpädagogische Schulentwicklung und Projektbegleitung übernimmt Funktionen der externen Evaluation, die sich im Schwerpunkt neben der Erfassung der Lern- und Leistungsfortschritte auf die Schule als Organisation, d.h. als lernende und potenziell eigenverantwortliche Institution beziehen. Sie erfüllt dabei drei Aufgaben:
Gesamtleitung des Projekts:
Leitung der Evaluation:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Finanzierung:
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