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Vortrag und Workshop Dr. Jochen Robes
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Was kommt eigentlich nach E-Learning?
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Dokumentation:
die Vortragsfolien
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Die Nachrichtenlage ist zwiespältig: E-Learning ist in vielen Unternehmen und Organisationen "angekommen", ein Standard, der routiniert eingesetzt wird. Hinzu kommt, dass in wirtschaftlichen Krisen regelmäßig das Interesse an E-Learning steigt. Doch hinter vorgehaltener Hand zweifeln viele Bildungsexperten am Sinn und Nutzen ihrer Investitionen: Wer will sich schon durch ein zweistündiges Web-based Training kämpfen? Wer hat die Zeit, in langwierigen und kostspieligen Entwicklungsprozessen ein Lernprogramm zu entwickeln, dessen Inhalte in wenigen Wochen veraltet sind …
Und auch in Hochschulen fragt man sich, ob der Weg zu einer anderen Didaktik heute noch über E-Learning führt. Gudrun Bachmann u.a. plädierten sogar auf der "E-Learning 2009" in Berlin dafür, e-Learning abzuschaffen: "… jedoch sind wir überzeugt, dass es ihrer Verwendung in der Lehre förderlich wäre, wenn der Begriff "e-learning" in den Ruhestand versetzt würde und neue, flexiblere Ausdrücke an seine Stelle treten würden."
Also: Abschaffen? Ersetzen? Oder neu erfinden?
Während wie geschildert über Stand und Zukunft von E-Learning diskutiert wird, nutzen Millionen Menschen das Internet, sind in unzähligen Communities wie Facebook, Xing und Twitter aktiv und kommunizieren mit Hilfe von Social Software-Anwendungen . Über die "Net Generation" und ihre Bedeutung für die Arbeitsplätze und Lernprozesse von morgen wird gerne spekuliert. Gibt es möglicherweise also doch Formen des Lernens im Netz, die sich hier vor unseren Augen abspielen?
Welche Auswirkungen und Möglichkeiten die neuen Nutzungsformen des Webs mit sich bringen, welche Trends heute schon zu beobachten sind, ist das Thema. Dabei werden die neuen Entwicklungen nicht nur aus organisatorischer, sondern auch aus individueller Perspektive betrachtet. Denn nur, wenn wir als Nutzer/ Lerner mitspielen bzw. mitspielen können, kann das Potenzial dieser Entwicklungen genutzt werden.
Folgende Stichworte bzw. Fragen stehen zur Diskussion:
1) Unternehmen: Schon auf dem Weg zu Enterprise 2.0?
2) Hochschulen: Was steckt hinter Open Teaching?
3) Wissensarbeiter: Wie sieht Dein/ Ihr persönliches Wissensmanagement aus?
Vielleicht sind wir ja schon auf dem Weg zu E-Learning 2.0!?
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Zur Person
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Dr. Jochen Robes ist Senior Consultant bei HQ Interaktive Mediensysteme GmbH in Wiesbaden und Betreiber des Weiterbildungsblog (www.weiterbildungsblog.de), für den er 2006 mit dem "European E-Learning Award" (EureleA) ausgezeichnet wurde. 2008 kürte ihn die Zeitschrift wirtschaft + weiterbildung zum "wichtigsten Bildungs-Blogger Deutschlands". Jochen Robes ist Mitglied der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) und beschäftigt sich als Autor, Lehrbeauftragter und Referent seit vielen Jahren mit Fragen der Bildung, Bildungstechnologien, des e-Learning und Wissensmanagements sowie Web 2.0.
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